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» Feuerbacher Heide

An diesem Standort konnten bisher 16 Patenbäume zugeordnet werden, die in UNSEREM Park ausgerupft wurden.

Auf dieser Seite wollen wir einen allgemeinen Überblick über den Standort und die dortigen Geschehnisse und Veränderungen vermitteln.

Die Bilder zeigen Bodenverhältnisse, die ohne tiefgründige Vorbereitung untauglich sind. Ein Pseudogley als Boden kann durch menschliche Bautätigkeiten entstanden sein. Aber auch natürliche Bedingungen können staunasse Schichten entstehen lassen. Der Flurname spricht für die natürliche Variante.

Feuerbacher Heide

Bilder zum neuen Standort


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© Roland Martin, 18.02.2012

Typischer Pseudogley – die graue Schicht entsteht durch Luftabschluss in Folge von Staunässe. Derartige Standorte sind zur Verpflanzung ungeeignet. Zumal die Pflanzgruben viel zu klein sind. Das 1,5-fache des Ballens wäre erforderlich. In diesem Fall eine tiefgreifende Bodenlockerung zur Aufhebung des Verdichtungshorizontes. An diesem Standort ist durchgehend mit diesen Verdichtungen zu rechnen.


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© Roland Martin, 19.02.2012

Der graugrüne Bodenaushub neben einem „Pflanzloch“ - fachmännisch ist eine solche Vorbereitung nicht.


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© Roland Martin, 19.02.2012

Aber offensichtlich will man an diesem Standort noch viel einstopfen.


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© Roland Martin, 18.02.2012

Es ist einfach falsch – eine Pflanzgrube muss mindestens die 1,5-fache Größe des Ballens haben.


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© Roland Martin, 18.02.2012


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© Roland Martin, 18.02.2012

Die rußverschmierte Dreckschleuder der Fa. Opitz in Begleitung der Polizei.


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© Roland Martin, 19.02.2012

Auch die Fa. Wilde verdient mit ihrer bekannten Qualitätsarbeit.


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© Alex Schäfer, 25.02.2012

An den Bonatzweg (welch ein Hohn) pflanzte man acht Bäume. Ein bunter Reigen, vom Pioniergehölz Birke, aus einer ehemaligen Gruppe, bis zu einem rotblättrigen Bergahorn, der sicher eine Zierde an einem belebten Platz sein kann. Schon die Pflanzenauswahl offenbart das absolute Unverständnis der Initiatoren. Auch am Bonatzweg steht der ungeeignete, weil staunasse, Pseudogley an. Dass man die Bäume in eine Hanglage verpflanzt, ist schon schlimm. Dass die Ausführenden dann noch nichtmal die Hangneigung der ursprünglichen Standorte beim Einpflanzen berücksichtigen, ist nicht nachvollziehbar. Fachunternehmen sollten anders arbeiten. Es geht aber eben nicht um fachlich qualifizierte Ausführung, sondern um das schnelle Erfüllen einer Quote. Viele dieser Bäume stammen aus einem dichten Bestand. Neben den entstandenen Wurzelschäden wird es in dieser ungeschützten, exponierten Lage große Anpassungsprobleme der Bäume geben.